Warum Papiere für den Zwergschnauzer wichtig sind

Ahnentafeln und Papiere garantieren die Zuchtqualität unserer Welpen. Sie geben Sicherheit über Abstammung, Blutlinien und Zuchtkontrollen und sind ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Familienzucht.

„Ist das wirklich so?“
Diese Frage stellen sich viele Menschen, die ein neues vierbeiniges Familienmitglied bei sich aufnehmen möchten. Ein Hund ohne Papiere ist schließlich günstiger, und züchten, oder Ausstellungen besuchen, möchte man ja ohnehin nicht.

Der Grund, warum diese Überlegung problematisch sein kann?

Erbkrankheiten.

Als Erbkrankheiten bezeichnet man Erkrankungen oder Anomalien, die familiär gehäuft auftreten oder durch sogenannte Neumutationen in einer bislang unbelasteten Population entstehen. Sie sind genetisch bedingt, das heißt, sie werden von den Vorfahren auf die Nachkommen vererbt. Viele dieser Erkrankungen werden rezessiv vererbt.

Ein Träger eines defekten Gens muss selbst nicht erkrankt sein, kann das Gen jedoch an seine Nachkommen weitergeben. Werden zwei symptomfreie, aber genetisch belastete Hunde miteinander verpaart, kann die Erkrankung bei den Nachkommen auftreten. In den meisten Fällen zeigen diese Hunde dann tatsächlich Symptome der Krankheit.

Gerade deshalb ist dieses Wissen so wichtig: Trägern eines defekten Gens sieht man die genetische Belastung nicht an. Dadurch können sich Erbkrankheiten unbemerkt innerhalb einer Population ausbreiten. Verantwortungslose Verpaarungen tragen immer wieder dazu bei, dass sich schwere genetische Defekte weiter verbreiten.

Oft hört man dann: „Dann nehme ich eben einen Mischling, der ist doch gesünder und robuster.“
Doch das stimmt schon lange nicht mehr.

Auch Mischlinge können genetische Defekte erben und weitergeben. Durch verantwortungsloses Verpaaren nicht untersuchter Hunde – unabhängig davon, ob es sich um Rassehunde oder Mischlinge handelt – tragen Menschen immer wieder dazu bei, dass sich gravierende Erbkrankheiten ausbreiten. Leidtragende sind am Ende der Hund und häufig auch der Geldbeutel des Besitzers.

Dabei ist es grundsätzlich nicht verwerflich, zwei Hunde unterschiedlicher Rassen zu verpaaren. Entscheidend ist jedoch die Verantwortung des „Züchters“. Beide Hunde sollten vor der Verpaarung auf genetische Erkrankungen getestet werden, beispielsweise bei Instituten wie Labogen oder Feragen. Zusätzlich ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig, um unter anderem Erkrankungen wie Patellaluxation auszuschließen, ein korrektes Scherengebiss zu überprüfen und weitere gesundheitliche Faktoren abzuklären.

So lässt sich viel Leid vermeiden – vor allem für den Hund.

 

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